Zwischen Modell und Individualität: Eingewöhnung bedürfnisorientiert gestalten
Dieses Seminar widmet sich der Frage, wie Eingewöhnung professionell, bedürfnisorientiert und zugleich alltagstauglich gestaltet werden kann. Dabei stehen sowohl bestehende Eingewöhnungsmodelle als auch die individuelle Situation jedes Kindes, seiner Familie und der pädagogischen Fachkräfte im Mittelpunkt.
Seminarbeschreibung
Auf Grundlage der Polyvagaltheorie und des Verständnisses von Sicherheit wird beleuchtet, welche Bedingungen Kinder brauchen, um tragfähige Beziehungen aufzubauen und sich in der neuen Umgebung schrittweise zu öffnen. Darüber hinaus bietet das Seminar Raum, das eigene Eingewöhnungskonzept zu reflektieren und weiterzuentwickeln, damit zwischen pädagogischem Rahmen und individueller Begleitung eine stimmige Balance entstehen kann.
Ziele
- Überblick über zentrale Eingewöhnungsmodelle und deren praktische Bedeutung gewinnen
- Verständnis für die Rolle von Sicherheit und Beziehung in Eingewöhnungsprozessen entwickeln
- Einblick in die Polyvagaltheorie und deren Bedeutung für die Gestaltung von Übergängen erhalten
- Sensibilisierung für die individuellen Bedürfnisse von Kindern und Familien während der Eingewöhnung
- Reflexion und Weiterentwicklung des eigenen Eingewöhnungskonzeptes
- Praxisnahe Strategien für eine feinfühlige und bedürfnisorientierte Gestaltung der Eingewöhnung kennenlernen
Methoden
- Vortrag
- Reflexion
- Gruppenarbeit
- Praktische Übungen
Rahmendaten
Zielgruppe
Dieses Seminar richtet sich an ErzieherInnen, ElementarpädagogInnen, Leitungskräfte und alle Fachkräfte im frühkindlichen Bereich, die Eingewöhnungsprozesse fachlich fundiert, beziehungsorientiert und individuell gestalten möchten.
Teilnehmerzahl
min. 6 / max. 17 Personen
Referentin
Stephanie Tautscher
